Häufige Fragen

Auf dieser Seite haben wir die Antworten auf einige häufige Fragen zusammengestellt.

Was tut die Stiftung konkret?

Was tut die Stiftung konkret?
Der Zweck der Andreasstiftung ist in der Satzung festgelegt als „Förderung der Arbeit der Evangelischen Andreas-Kirchengemeinde Niederhöchstadt.“

Im Vordergrund steht die Arbeit innerhalb der Gemeinde. Aber auch satzungsgemäße Projekte „für Niederhöchstadt“ (sei es kultureller, ökumenischer oder sozialer Art) werden gefördert.

Die Erträge aus dem Kapital der Stiftung werden jährlich ausgeschüttet. Ein Teil der Erträge fließt als Rücklage in das Stiftungskapital als Inflationsausgleich und Bestandsvermehrung des Stiftungs-vermögens. Über die Verwendung der zur Verfügung stehenden Stiftungserträge entscheidet der Stiftungsvorstand auf Antrag des Kirchenvorstandes.

Wie ist die Stiftung organisiert?

Wie ist die Stiftung organisiert?
Die Stiftung ist als nichtrechtsfähige Stiftung organisiert. Sie ist keine eigenständige juristische Person sondern steht unter der Verwaltung der Andreasgemeinde (des Kirchenvorstands) als Treuhänder, der die Stiftung im Rechts- und Geschäftsverkehr vertritt. Die Stiftung hat einen vom KV berufenen Vorstand, der eng mit dem KV zusammenarbeitet. Das Stiftungsvermögen wird trotz gemeinsamer Strukturen vom Vermögen der Gemeinde getrennt verwaltet.
Die Stiftung hat ein Kuratorium als beratendes Organ. Einen Sitz im Kuratorium können z.B. Fachleute als Ratgeber für die Projekte der Stiftung und/oder Stifterinnen/Stifter, deren Zustiftungen einem besonderen Zweck gewidmet sind, erhalten

Als Kirchliche Stiftung wird die Andreasstiftung von der kirchlichen Stiftungsaufsicht der EKHN überwacht. Die Aufsicht prüft z.B. die Bewahrung des Stiftungskapitals, die Verwendung der Erträge für satzungsgemäße Zwecke, die Rechnungslegung, die ordnungsgemäße Besetzung der Organe, die ordnungsgemäße Beschlussfassung usw.

Die Verwendung der Stiftungsmittel innerhalb des Haushalts der Gemeinde wird dokumentiert und über die Haushaltsprüfung mit überwacht.

Woher kommt das Gründungskapital?

Woher kommt das Gründungskapital und wie wird es angelegt?
Die Gemeinde hat einen Teil des eigenen Kirchenvermögens (200.000 Euro) zugunsten ihrer Stiftung bei der Gesamtkirchenkasse angelegt, die sämtliche Kirchenvermögen verwaltet. Auch sämtliche Zustiftungen werden hier angelegt. Die Gelder werden nach ethischen Grundsätzen mündelsicher und bestverzinslich angelegt. Die Gesamtkirchenkasse garantiert derzeit einen Zinssatz von mind. 5% p.a. (plus konjunkturabhängigem Bonus). Wenn Sie mehr dazu wissen möchten senden wir Ihnen gerne die Grundsätze der Anlagepolitik nach Beschluss der Kirchenleitung der EKHN zu.

Wird das Geld in meinem Sinn verwaltet?

Kann ich sicher sein, dass mein Geld in der Andreasstiftung in meinem Sinn verwaltet wird?
Die Andreasstiftung ist eine Möglichkeit für Menschen, zu Lebzeiten oder nach ihrem Tod einen Teil ihres Vermögens dauerhaft der Gemeinde zu übertragen. Dies ist keine leichtfertige Entscheidung. Durch die Satzung ist gesichert, dass auch die Vorstände in der Zukunft verantwortlich mit der Stiftung umgehen.

Die Kontrolle der kirchlichen Stiftungsaufsicht gewährleistet, daß unabhängig von personellen Konstellationen (Stiftungsvorstand, Kirchenvorstand, etc.) das Stiftungs-Vermögen im von den Stiftern gewünschten Sinne und satzungsgemäß genutzt wird.

Die Stiftung ist „auf Dauer“ angelegt, d.h. die Satzung kann nicht einfach auf Beschluss der Mitglieder oder des Vorstands geändert werden. Einmal vereinnahmtes Kapital (d.h. auch Ihre Zustiftung) kann nicht aus der Stiftung herausgenommen und anders als für Stiftungzwecke verwendet werden.

Welche steuerlichen Vorteile habe ich als Stifter?

Welche steuerlichen Vorteile habe ich als Stifter?
Als Stifter genießen Sie steuerliche Vorteile. Zustiftungen sind frei von Schenkungssteuer. Das gestiftete Kapital kann vom Steuerpflichtigen im Jahr der Zuwendung und in den folgenden neun Jahren bis zu einer Gesamtsumme von 1 Million Euro abgesetzt werden. Dieser Abzug gilt zusätzlich zum allgemeinen Spendenabzug. Verheirateten steht der Abzug einzeln zu.

Wenn Sie sich zu einem Vermächtnis entschließen oder die Andreasstiftung als Erbin einsetzen, ist die Zustiftung frei von Erbschaftssteuer. Wenn Sie ererbtes Geld als Zustiftung einbringen, zahlen Sie ebenfalls keine Erbschaftssteuer. Bei der Übertragung von Grundvermögen wird keine Grunderwerbssteuer fällig.


(Steuerliche Fragen und die Auswirkung von Zustiftungen auf das eigene Vermögen hängen vom Einzelfall ab. Wenn Sie über eine Zustiftung nachdenken sollten Sie die Details in jedem Fall mit einem Steuerberater oder Notar besprechen. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen gerne entsprechende Kontakte)